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Grundstück suchen

Grundstück kaufen - was ist zu beachten?



Wo finde ich Grundstücke?

Die Suche von Grundstücken im Internet ist mittlerweile zum neuen Standard geworden. Zusätzlich sollte man sich bei Städten und Gemeinden erkundigen.

Onlineportale

Das Suchen über Online-Portale ist komfortabel und bietet einen Überblick über eine Vielzahl von Grundstücken. Alle Anbieter erlauben das gezielte Suchen in ganz Deutschland. So können alle relevanten Regionen schnell abgedeckt und viel Zeit gespart werden. Anbieter lassen sich meist direkt kontaktieren, um weitere Details anzufordern.

Suchanzeigen

Um die Grundstückssuche einfacher zu machen, bieten wir die Möglichkeit, eine kostenlose Suchanzeige zu schalten. Nach der Beschreibung des gewünschten Grundstücks werden automatisch passende Angebote angezeigt. Wird ein neues Grundstück eingestellt, das zu den Vorgaben passt, werden Sie direkt benachrichtigt.

Suchanzeige erstellen

Städte und Gemeinde

Viele Grundstücke in Deutschland befinden sich im Besitz von Städten und Gemeinden. Ein Besuch der entsprechenden Internetpräsenzen ist für Suchende, die bereits genauere Vorstelllungen bezüglich des Grundstücks besitzen, sehr zu empfehlen. Zusätzlich sollte man sich bei örtlichen Bauträgern erkundigen. Diese bieten oft fertige Immobilien inklusive Grundstück oder Grundstücksanteilen zum Kauf an.

Grundstücksarten

Grundsätzlich werden verschiedene Arten von Grundstücken angeboten. Wenn das Grundstück als Bauplatz genutzt werden soll, ist eine entsprechende Eignung zu prüfen.

Baureifes Land

Baureifes Land ist bereits erschlossen und es besteht Baurecht. Diese Grundstücke sind von störenden Bäumen oder anderen Altlasten befreit und es sind Anschlüsse an örtliche Versorgungsnetze vorhanden. Der Grundstückstyp kann unmittelbar nach dem Kauf bebaut werden. Bereiftes Land ist dementsprechend teurer als andere Grundstücksarten, ist jedoch am einfachsten durch ein Bankdarlehen finanzierbar.

Rohbauland

Rohbauland ist bereits zur baulichen Nutzung freigegeben. Grundstücke dieser Art sind jedoch noch nicht erschlossen. Um Rohbauland in einen bebaubaren Zustand zu versetzen, muss die Energieversorgung, sowie der Wasser- und Kanalanschluss eingerichtet werden. Für die entsprechenden Anschlüsse fallen zusätzliche Kosten an

Bauerwartungsland

Bei Bauerwartungsland handelt es sich um Flächen, auf denen eine zukünftige Bebauung wahrscheinlich ist. Es besteht jedoch noch kein Recht auf eine Bebauung. Wenn zeitnah ein Haus gebaut werden soll, ist dieser Grundstückstyp nicht zu empfehlen. Die Freigabe zur Bebauung wird von der Gemeinde geregelt und kann Jahre, oder gar Jahrzehnte dauern.

Landwirtschaftliche Fläche

Flächen zur land- oder forstwirtschaftlichen Nutzung befinden sich normalerweise in der Peripherie von Städten und besitzen oft eine mangelhafte Anbindung an das Verkehrsnetz. Grundstücke dieser Art sind meist weit von den örtlichen Versorgungsleitungen entfernt. Für eine bauliche Nutzung ist diese Grundstücksart nicht geeignet.

Lage und Infrastruktur

Lage und angrenzende Infrastruktur entscheiden maßgeblich über den Wert eines Grundstücks. Die individuellen Ansprüche der Käufer können jedoch sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist vor allem, dass langfristig geplant wird. Unter anderem sind folgende Faktoren zu beachten:

  • Stadtnähe
  • Anbindung an öffentliches Verkehrsnetz
  • Qualität der Internetanbindung
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Nähe zum Arbeitsplatz
  • Nähe zu Schulen/ Kindergärten/ Tagestätten
  • Lärm- oder Geruchsbelastung

Nutzung

Wenn der Bau eines Wohnhauses geplant ist, muss zuerst die erlaubte Grundstücksnutzung geprüft werden. Vor dem Kauf sollte man die entsprechenden Nutzungspläne einsehen.

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan enthält Informationen über mögliche Baumaßnahmen in der Nähe des Grundstücks. Es handelt sich dabei um eine rechtlich unverbindliche Empfehlung der Gemeinde über die Aufstellung von Bebauungsplänen. Vor allem in Neubaugebieten kann der Flächennutzungsplan einen Eindruck über geplante Straßen, Grün- oder Wasserflächen, sowie zukünftige Neubauten in der Umgebung liefern.

Bebauungsplan

Auf Grundlage des Flächennutzungsplans wird von der Gemeinde ein detaillierter Bebauungsplan erstellt. Dieser legt die bauliche Nutzung jedes Grundstücks genau fest und enthält Vorgaben zum Aussehen und den räumlichen Maßen der Gebäude. Kleinere Abweichungen können möglicherweise von der örtlichen Bauaufsicht genehmigt werden. Unter anderem kann der Bebauungsplan Vorschriften zu folgenden Faktoren enthalten:

  • Nutzung (z.B. Wohn- oder gewerbliche Nutzung)
  • Art der Häuser (z.B. Einfamilienhaus, oder Doppelhaus)
  • Grundfläche
  • Geschosszahl
  • Dachform
  • Dachneigung
  • Baulinien und Baugrenzen

Größe des Grundstücks

Die benötigte Grundstücksfläche hängt natürlich vom geplanten Haus ab. Vor dem Grundstückskauf muss geprüft werden, ob die bebaubare Fläche zur Realisierung der Baupläne ausreicht. Hierbei sollte auch genügend Platz für Garten, Garage, Carport oder Ähnliches einkalkuliert werden. Die vorgesehenen Abmessungen des Hauses müssen dabei immer mit dem örtlichen Bebauungsplan konform sein.

Boden und Neigung

Bodenbeschaffenheiten

Oft wird vor dem Kauf eines Grundstücks eine Bewertung der Bodenqualität beauftragt. Für die Erstellung eines Bodengutachtens wird eine Bohrung durchgeführt, die Erkenntnisse über Tragfähigkeit, Grundwasser und Bodenmaterial liefert. Wenn ein Keller geplant ist, gehört ein Bodengutachten zur üblichen Vorgehensweise. So werden mögliche Komplikationen frühzeitig aufgedeckt.

Neigungswinkel

Um die Höhenabschüsse des Grundstücks zu dokumentieren, wird ein Nivellement erstellt. Weist das Grundstück eine starke Neigung auf, ist vor Baubeginn eine Begradigung notwendig. Bei ebenen Grundstücken kann in die Höhe gebaut und auf einen Keller verzichtet werden. Eine Hanglage kann die mögliche Bebauung einschränken und Mehrkosten beim Bau verursachen.

Kosten und Nebenkosten

Kosten beim Kauf

Bei jedem Grundstückskauf fallen Steuern und Verwaltungskosten an. Diese Kosten sind prozentual vom Kaufpreis abhängig und von Bundesland zu Bundesland verschieden.

  • Notarkosten
  • Eintragung ins Grundbuch
  • Grunderwerbssteuer

Kosten für Gutachten

Wie bereits erwähnt, sollte ein Bodengutachten und ein Nivellement erstellt werden. Um die genaue Grundstücksfläche zu ermitteln, ist eine professionelle Vermessung notwendig.

  • Bodengutachten
  • Nivellement
  • Vermessungskosten

Nebenkosten beim Bauen

Die beim Bau entstehenden Nebenkosten sind primär vom Zustand des Grundstücks abhängig. Baumfällungen, Bodenarbeiten und Abrisse verursachen Mehrkosten. Ist das Grundstück noch nicht erschlossen, entstehen weitere Zusatzkosten.

  • Baumfällungen und Neupflanzungen
  • Bodenarbeiten
  • Abriss von Altlasten
  • Hausanschlüsse

Grundstück kaufen

Grundbuchauszug anfordern

Das Grundbuch ist ein öffentliches Register der Gemeinde, das Informationen zu den rechtlichen Verhältnissen der eingetragenen Grundstücke enthält. Hier findet man unter anderem die genauen Eigentumsverhältnisse und mögliche Vorkaufsrechte. Ein Grundbuchauszug kann oft online beantragt werden und wird beim Kauf auch vom Notar geprüft.

Kaufvertrag prüfen

Bevor der Kaufvertrag für das Grundstück unterzeichnet wird, sollten die Details noch einmal gemeinsam mit einem Anwalt durchgegangen werden. Es gilt sicherzustellen, dass alle Angaben aus dem Grundbuch vollständig sind. Kaufpreis und Zahlungsmodalitäten, sowie Haftungsregelungen sollten ebenfalls geprüft werden. Abschließend wird der Vertrag notariell beurkundet.

Finanzierung sichern

Die Finanzierung sollte auf jeden Fall vor dem Unterzeichnen des Kaufvertrages gesichert werden. Ein genauer Finanzierungsplan hilft die monatliche Belastung zu ermitteln. Die Bildung von Rücklagen beugt Zahlungsausfälle vor. Um die finanzielle Sicherheit beider Seiten beim Kauf zu gewährleisten kann eine Finanzierungsbestätigung vom Kreditinstitut ausgestellt werden.

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